Ferienhausvermietung, Immobilienmakler & Hausverwaltung, Algarve - Portugal

Portugals Südküste ist ein Urlaubsparadies der Superlative

Algarve - dieser Name hat schon etwas Geheimnisvolles an sich. Er kommt aus dem arabischen “El Garb“ und bedeutet der Westen des Landes im Jenseits.

Die Algarve ist eine Region reich an Kontrasten, die den Besucher durch ihre unendliche Zahl an Stränden, ihr mildes, niederschlagsarmes Klima und das Gepräge Ihrer Landschaft anzieht, das an vielen Stellen an die fruchtbaren Regionen Nordafrikas erinnert.

felsen fensterBeeindruckende, bizzare Küstenlandschaft der Algarve

Bis zum 15. Jahrhundert war die Algarve fast vollkommen isoliert von Europa – sogar von Portugal. Obwohl Prinz Heinrich durch seine Bemühungen half, diese Isolation zu brechen, blieb es trotzdem noch das „Land im Jenseits“.

Nördlich war die Algarve durch das Monchique Gebirge vom Rest des Landes abgeschnitten und von Spanien durch den Fluss Guadiana getrennt. Dies bewirkte, dass die Algarve sich auf eine ganz spezielle Weise entwickelte und heute einen besonderen Charme ausstrahlt.

Wie der Rest des Landes wurde auch die Algarve geprägt durch die Herrschaft der Mauren. Das „Al“ in arabischen Ortsnamen, wie Albufeira oder Aljezur, ist ein Beispiel für die 500 jährige Herrschaft. Aber auch die typische Architektur der einstöckigen, weißgetünchten Häuser, mit kleinen Fenstern und Türen und hohen, oft filigranartig verzierten Schornsteinen, dokumentieren das maurische Erbe.

Ehemaliges Fischerdorf CarvoeiroEhemaliges Fischerdorf Carvoeiro

Die Algarve ist ein 150 km langer und 50 km breiter Küstenstreifen. Im Osten bildet der Fluss Rio Guadiana die Grenze zu Spanien. Eine dünn besiedelte Hügelkette trennt die Algarve vom nördlichen Alentejo. Höchste Erhebung ist im Westen die Serra de Monchique (902 m), welche atlantische Einflüsse abhält. Sie garantiert ein ganzjähriges mediterran warmes niederschlagsarmes Klima und eine subtropische Vegetation.

Die Algarve ist weltbekannt durch ihre weitläufigen Strände und das milde Klima. Hier suchen sich viele Zugvögel ihr Winterquartier. Im Westen findet man die von ockerfarbenen Klippen geschützten Strände und im Landesinnern wirken die Berge im Frühjahr wie ein einzigartiger grüner, von blühenden Mandelbäumen übersäter Teppich. Die wichtigsten Ferienzentren liegen an der Küste wo man ein sehr lebhaftes, buntes kosmopolitisches Treiben beobachten kann.

Costa da Vincentina - Westküste der AlgarveCosta da Vincentina - Westküste der Algarve

Die Distrikthauptstadt der Algarve ist Faro mit einem Seehafen und einem großen internationalen Flughafen, 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Die ehemalige Maurenstadt wurde 1249 erobert, im selben Jahr als ihre Stadtmauern errichtet wurden. 1540 erhielt Faro die Stadtrechte. Nach der Zerstörung durch das Erdbeben 1755, wurde die Stadt bereits im 19. Jahrhundert so wieder aufgebaut, wie sie sich heute präsentiert. Faro ist heute eine kosmopolitische Stadt von internationalem Ruf. Faro besuchen bedeutet eine bunte Zusammenfassung der ganzen Algarve kennen lernen.

Neben Faro sollte unbedingt auch Lagos und Sagres besucht werden, denn von hier aus brachen die portugiesischen Seefahrer zu ihren Entdeckungsreisen auf.

Portugal das kleine Land der großen Entdeckungen

Denkmal Heinrich der Seefahrer in Lagos, PortugalPortugal das westlichste Land Europas, mit seinem milden angenehmen Klima, hält für den Besucher unerwartete Überraschungen bereit, denn obwohl es sich auf dem Festland nur über 800 km erstreckt, hat das Land der Kontraste eine vielfältige Landschaft zu bieten. Das blaue Meer, das die Sonnenstrahlen widerspiegelt, die Strände mit dem feinen weißen Sand, das Purpur der Weinberge und das saftige Grün der Hochebenen. Der besondere Reiz trägt dazu bei, dass Portugal wie ein wunderschönes Labyrinth ist, das man entdecken möchte.

Portugal kann auf eine fast 900 jährige Geschichte zurückblicken. Kelten, Phönizier, Griechen, Römer und Araber hinterließen überall auf der Halbinsel ihre Spuren, die sich noch heute in der reichhaltigen Kultur widerspiegeln.

Aus diesem kleinen Land, in dem man auf Schritt und Tritt einer glorreichen, jahrhundertealten Vergangenheit begegnet, stammten Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama, der den Seeweg nach Indien entdeckte, Pedro Álvares Cabral, dem Entdecker Brasiliens und Camões, jener bedeutende Dichter, der in seinen „Lusiaden“ in meisterhaften Versen den Ruhm Lusitaniens beschrieben hat.

Der berühmte Fado ist nicht nur ein mit Gitarre begleiteter Gesang Portugals, er ist einer der großen Symbole des Landes und man sagt sogar es sei die Seele Portugals. Die Texte der Lieder handeln vom Meer, dem Leben derjenigen die zur See fahren und der Fischer, dem Fernweh, der Einsamkeit, der Sehnsucht und dem Stolz auf die Heimat. Meist begleitet mit einer klassischen und einer portugiesischen Gitarre mit eigentümlichem Klang ist es eine musikalische Erfahrung. In erster Linie spiegelt der Fado "saudade" wieder, das mit dem Wort Sehnsucht nur unzureichend übersetzt wird. Oftmals spricht man auch von dem Blues Portugals. In jedem Fall geht es um viel Gefühl. Die Ursprünge sollen im 19. Jahrhundert liegen und vor allem in Lissabon wurde der Gesang und die Musik beliebt. Fado wurde auf der Straße, in Cafes, Restaurants und überall dort gesungen wo sich die Menschen trafen. Dabei wurde die Musik bis heute kaum verändert und internationale Stars wie Mariza bringen heute den Fado weltweit in gefüllte Konzerthallen. Egal ob man den Fado mag oder nicht, er gehört auf jeden Fall zu Portugal und ein Fado Abend ist ein Muss für alle Besucher und Gäste des Landes.

Besucher Portugals finden eine außergewöhnlich abwechslungsreiche, üppige, schmackhafte und typische Küche und einige der weltbesten Tischweine (darunter Vinho Verde, Dão, Rosé) und Dessertweine (wie der berühmte Portwein und Madeira) vor.

Portugal ist eine Reise wert – noch dazu ist es leicht zu erreichen. Das Meer, Berge, Täler und Ebenen wechseln sich im Landschaftsbild ab. Das kosmopolitische Leben und die unendliche Ruhe vieler Orte, gepaart mit echter Lebensfreude, vor allem aber die sympathische Wärme und Liebenswürdigkeit dieses gastfreundlichen Volkes tragen dazu bei, dass man sich wohlfühlen muss.

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