Ferienhausvermietung, Immobilienmakler & Hausverwaltung, Algarve - Portugal

Klima in Portugal

In Portugal herrschen große klimatische Gegensätze. Die Nord-Süd-Klimagrenze zieht sich ungefähr dem Flusslauf des Tejo entsprechend durch das Land. Je weiter man von dort aus nach Süden fährt, desto heißer und trockener wird es, desto seltener regnet es. Der Norden dagegen unterliegt dem atlantischen Einfluss. Nördlich der Tejolinie wird es zunehmend kühler und feuchter, die Landschaft ist überwiegend grün.  An der ganzen Westküste wehen kräftige, frische Winde, die besonders abends Kälte mitbringen.  An der Algarveküste hingegen herrschen selbst in den Wintermonaten Luft– und Wassertemperaturen bis 16°C und durchschnittlich 5 bis 6 Sonnenstunden am Tag. Dank des langen, heißen Sommers und der milden Winterzeit kann man an der Algarve praktisch das ganze Jahr über baden.

Lissabon - die Hauptstadt von Portugal

Die Stadt Lissabon, die wie Rom auf sieben Hügeln erbaut wurde, erstreckt sich über eine Fläche von 84 km und hat etwa 520.000 Einwohner. Die Stadt gehört zur Area Metropolitana de Lisboa (AML) mit einer Fläche von 3.128 km² und einer Einwohnerzahl von ca. 2.700.000.

Der Flughafen Portela de Sacavém ist etwa 7 km vom Stadtzentrum entfernt und gut mit Taxi oder Bus zu erreichen.

Das Zentrum der Stadt bildet die flache, im 18. Jahrhundert angelegte „Baixa“ (Unterstadt). Östlich der Baixa liegt das älteste Viertel der Stadt „Alfama“. Westlich der Stadt liegt das „Bairro Alto“ (Oberstadt) mit seinen unzähligen Kneipen. Lissabon ist eine Stadt voller Kontraste, hier treffen auf Schritt und Tritt Altes und Neues zusammen und über die ganze Stadt verteilt findet man Parks, Gärten und Aussichtspunkte, von denen man wunderschöne Blicke genießen kann.

Entfernungen innerhalb Portugals

km

Aveiro

Beja

Braga

Coimbra

Évora

Faro

Lissabon

Porto

Santarém

Aveiro

  •  

380

121

58

302

502

244

68

185

Beja

380

  •  

502

332

78

152

192

449

195

Braga

121

502

  •  

170

424

624

366

53

307

Coimbra

58

32

170

  •  

203

416

196

276

74

Évora

302

78

424

203

  •  

454

150

371

117

Faro

502

152

624

416

454

  •  

299

571

299

Lissabon

244

192

366

196

150

299

  •  

313

78

Porto

68

449

53

276

371

571

313

  •  

254

Santarém

185

195

307

174

117

299

78

254

  •  

Portugals Zeitzone

In Portugal hinkt die Zeit um eine Stunde hinter Mittel- und Südeuropa her, d. h. die Uhren zeigen Greenwich Mean Time (GMT) wie in England an. Gleichzeitig mit den anderen Ländern der Europäischen Union wird auf die Sommer bzw. Winterzeit umgestellt.

Die Portugiesische Sprache

Portugiesisch sprechen weltweit rund 180 Millionen Menschen, doch nur etwa 10 Millionen davon leben in Portugal. Die meisten, etwa 155 Millionen, sind Brasilianer, die die Sprache ihrer Kolonisatoren übernommen haben. Hinzu kommen die Bewohner der ehemaligen Kolonien Angola, Mosambik, Guinea-Bissau, São Tomé und Príncipe und der Kapverdischen Inseln, sowie einige Millionen im Ausland eingebürgerter Portugiesen. Unter den am meisten gesprochenen Sprachen der Welt steht Portugiesisch an fünfter Stelle. Portugiesisch gehört, wie Spanisch, Französisch und Italienisch, zur romanischen Sprachfamilie. Wortschatz und Grammatik stammen überwiegend aus dem Lateinischen. Doch auch aus der arabischen Zeit sind einige Wörter ins portugiesische eingegangen, häufig erkennbar an der Vorsilbe „al“, wie bei Algarve, von „al-gharb“ (der Westen).

Die Portugiesen und der Fußball

Die bekanntesten heimischen Clubs sind Benfica und Sporting, beide Lissabon, sowie der FC Porto und wenn man die geheimsten Träume eines Portugiesen miterleben könnte, würde man ihn vermutlich im Trikot seines Fußballclubs über den Platz stürmen sehen, hin zum Tor des Rivalen, und die aufspringende Menge im Stadion „golo, golo!“ (Tor) jubeln hören. Einmal wie der im Januar 2014 verstorbene Eusébio sein, der nationale Fußballheld! Er war es, der dafür sorgte, dass eine portugiesische Elf erstmals auf internationalem Rasen eine Medaille gewann, bei der Weltmeisterschaft 1966 in England kam Portugal auf den dritten Platz. Eine Bronzestatue vor dem Stadion seines Fußballclubs Benfica Lissabon erinnert an den „Scharzen Panther“ Eusébio.

Fußball ist der Sport Nummer 1 und da wundert es nicht, dass der Sieg der portugiesischen Nationalelf bei der Europameisterschaft 2016 Tränen der Freude, Jubel und Begeisterung beim portugiesischen Volk und seiner Nationalelf auslösten.

Auch aktuell hat Portugal natürlich seinen nationalen Fußballhelden: Cristiano Ronaldo, auch genannt CR7, der von den Portugiesen hoch gelobt wird, zuweilen aber auch heftige internationale Kritik ertragen muss.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/portugal-gott-will-ronaldo-traeumt-der-titel-wird-geboren-a-1102420.html

Die Begrüßung / Verabschiedung

„Olá, estás boa?“ oder, bei einem männlichen Gegenüber „Estás bom?“ lautet die übliche Begrüßung unter Freunden und Bekannten. Ein „Hallo“ also, verbunden mit der Frage nach dem persönlichen Wohlbefinden. Im selben Atemzug beugt man sich zu einem flüchtigen “beijinho“ vor, dem Wangenkuss, in der Regel sind es zwei: einer links, einer rechts. Um sich die Wange zum Kuss zu bieten, bedarf es nicht unbedingt einer näheren Bekanntschaft, es genügt, dass man durch einen Freund oder guten Bekannten in einen Freundeskreis eingeführt wird. Allerdings werden „beijinhos“ nur zwischen Frauen, bzw. Männern und Frauen getauscht, niemals zwischen Männern. Befreundete Männer begrüßen einander mit einem leichten Schlag auf die Schulter oder einem „abraço“ (Umarmung), wobei sie sich kräftig auf den Rücken klopfen. Kennt man sich nicht, oder nur flüchtig, schüttelt man sich entweder die Hände oder nickt sich ganz einfach zu.

Mit zwei „beijinhos“, guten Wünschen und der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen geht man auseinander: „Adeus!“ (Tschüß) oder „Até logo!“ (bis bald), womit allerdings noch keine zeitliche Festlegung getroffen ist. Nicht einmal „Até amanhã!“ (bis morgen) ist unbedingt im Sinne einer festen Vereinbarung für den folgenden Tag zu verstehen.

Die portugiesischen Essgewohnheiten

Deftig und schmackhaft ist die portugiesische Küche. Unentbehrliche Zutaten sind Knoblauch, Olivenöl, Petersilie und zahlreiche Gewürze. Dazu gehören das feuerscharfe „Piri-Piri“, eine Art Cayennepfeffer, Muskat und Koriander. Aus Zucker, Eiern, Mandeln und Zimt zaubern die Portugiesen die unglaublichsten Kalorienbomben, wie z.B. „doce de ovos“.

Portugiesen sind geradezu enthusiastische Esser und sie nehmen sich gern Zeit zum Essen. Das Frühstück (pequeno almoço) fällt zwar mager aus – ein Croissant und ein Kaffee im Stehen – dafür gibt es aber zwei üppige Hauptmahlzeiten, das „almoço“ (zwischen 13 und 15 Uhr) und das „jantar“ (gegen 21 Uhr). „Petiscos“ (salzige Appetithappen), z. B. „azeitonas“ (Oliven), „queijo fresco“ (Frischkäse), “paté de sardinha” (Sardinenpastete), “pasteis de bacalhau” (Fischkroketten), usw. gibt es in reichlicher Auswahl. Danach folgen die unverzichtbare „sopa“ (Suppe) und das Hauptgericht - Fleisch, Fisch, oder Fischeintopf („caldeirada de peixe“), zum Abrunden etwas Süßes und schließlich noch Obst. Reichlich Brot, Wasser und Wein fehlen nie. Den Abschluss des Essens bildet der „bica“ (Espesso), gerne auch in Verbindung mit einem Schnaps („bagaço, „medronho“) oder einem Weinbrand („aguardente“).

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